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Mitglied werden im Reiter-Korps
So wirst Du Mitglied bei „Jan von Werth"
Um die Mitgliedschaft in einem Traditionskorps ranken sich viele Mythen. Wie das in anderen Vereinen läuft, können wir nicht sagen. Aber wie es bei uns funktioniert, erklären wir sehr gern.
In sechs Schritten zur Mitgliedschaft
Kennenlernen: Komm zu unseren Stammtischen, Sitzungen und Veranstaltungen und lerne uns und unsere Mitglieder kennen.
Zwei Bürgen finden: Zwei Mitglieder bürgen für Dich und stehen Dir in der Hospitantenzeit zur Seite. Das ist leichter, als es klingt.
Mitgliedsantrag ausfüllen: Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren.
Runder Tisch: Du stellst Dich dem Vorstand vor.
Korpsappell: Auf dem nächsten Korpsappell nach dem Runden Tisch wirst Du als Hospitant zum Fähnrich ernannt.
Vereidigung: Nach zwei Jahren Hospitantenzeit wirst Du vereidigt und damit zum Leutnant befördert.
Mythos oder Fakt?
„Man braucht Bürgen, um Mitglied zu werden."
Fakt! Du brauchst zwei Bürgen. Die zu finden, ist nicht schwer: Unsere Mitglieder lernst Du auf Stammtischen, Sitzungen und Veranstaltungen schnell kennen. Und wer selbst überzeugt ist, in der schönsten Karnevalsgesellschaft dabei zu sein, versteht sofort, dass Du auch dabei sein willst. Deine Bürgen sind dabei mehr als eine Formalität: Sie stehen Dir in der Hospitantenzeit zur Seite und unterstützen Dich beim Einstieg in die Gesellschaft.
„Der Mitgliedsantrag wird auf einen Bierdeckel geschrieben."
Teils teils! Deine Kontaktdaten werden unserem Schriftführer gern mal auf dem notiert, was gerade zur Hand ist. Ein Bierdeckel oder ein Auftrittsplan ersetzt aber nicht den formellen Mitgliedsantrag den auch deine beiden Bürgen unterschreiben.
„Alle Bewerber müssen sich dem Vorstand vorstellen."
Fakt! Du wirst zum „Runden Tisch" eingeladen. Ja, der Vorstandstisch ist gar nicht rund. Wichtig ist uns trotzdem, dass wir Dich kennenlernen und Dir die Gesellschaft vorstellen können. Zeig uns dabei, dass Du es ernst meinst.
„Hospitanten haben eine harte Zeit."
Falsch! Auf dem Korpsappell nach dem Runden Tisch wirst Du als Hospitant zum Fähnrich ernannt. Die ersten zwei Jahre bis zur Vereidigung sind Deine Hospitantenzeit, und mit der Vereidigung wirst Du zum Leutnant befördert. Wir gestalten diese Zeit bewusst sinnvoll, damit am Ende alle sicher sind, dass man zueinander passt. Du bist dabei nicht allein: Deine Bürgen begleiten Dich und helfen Dir, Dich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Und ja, um alles besser kennenzulernen, wird von den Hospitanten erwartet sich einzubringen und anzupacken wo Unterstützung gebraucht wird.
Das lernst Du als Fähnrich kennen:
die Einheiten, Organe und Akteure der Gesellschaft
Werte und Traditionen, auf denen unser Gesellschaftsleben aufbaut
Gepflogenheiten, Veranstaltungen, Kameradschaft und Freundschaft
Das wünschen wir uns von Dir:
Du passt zu unseren Werten und Inhalten.
Du bist bereit, Dich einzubringen und anzupacken, und hast Spaß am Gesellschaftsleben.
Und noch ein Ziel liegt uns am Herzen: Die Hospitantenzeit ist vielleicht das beste Mittel, um Werte und Traditionen in die Stadtgesellschaft zu tragen und lebendig zu halten.
Begriffe kurz erklärt
Hospitant: So heißen bei uns Neu-Mitglieder in den ersten zwei Jahren bis zur Vereidigung.
Fähnrich: Der Dienstgrad, zu dem Hospitanten auf dem Korpsappell ernannt werden.
Vereidigung: Sie beendet die Hospitantenzeit und ist zugleich die Beförderung zum Leutnant.
Neugierig geworden?
Dann lerne uns auf unseren Sitzungen und Veranstaltungen kennen oder melde Dich direkt bei uns: Kontakt | Jan von Werth