„Jan von Werth“ spendet für Kinder ohne Krankenversicherung

Bei der jährliche „Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Gesellschaft“ sammelte das Reiter-Korps „Jan von Werth” im November wieder Geld für ein soziales Kölner Projekt. Passend zum Motto der Session „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ war es uns ein besonderes Anliegen, hilfsbedürftige Kinder in Köln zu unterstützen. Deshalb entschieden wir uns für die Kindersprechstunde der Malteser Migranten Medizin (MMM).
Am 18. Januar schaute sich Präsident Jörg Mangen die Räumlichkeiten der MMM in Köln-Lindenthal an. Unser Traditionspaar „Jan un Griet 2017“, dieses Jahr sympathisch dargestellt von Jörg und Astrid Halm, überreichte den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an die ehrenamtliche Projektleiterin, Isabella Freifrau von Wrede.

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen Beitrag für die Unterstützung von Kindern ohne Krankenversicherung leisten können. Es ist schön, dass unser Engagement Kindern hilft, denn das Motto der Session ist allen Kölner Kindern gewidmet, vielleicht aber besonders den Benachteiligten“, sagte Jörg Mangen.
In der MMM finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzung übernimmt. Jede Woche öffnen die Sprechstunden für Erwachsene, Kinder und Zahnbehandlungen. Sie finanzieren sich ausschließlich durch Spenden. Das Ärzteteam arbeitet ehrenamtlich. Die Kinderärztliche Sprechstunde ist jeden Dienstag und Freitag von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Pro Jahr werden hier zwischen 700 und 1000 nicht krankenversicherte Kinder kostenfrei behandelt.

„Labor- und Röntgenuntersuchungen, Liegezeiten in Krankenhäusern, Operationen und frühkindliche Versorgung kosten Geld, das erst gesammelt werden muss“, erklärt die ehrenamtliche Projektleiterin Isabella Freifrau von Wrede und freut sich über die Unterstützung durch Jan von Werth: „Herzlichen Dank für die hilfreiche Spende mit der wir wieder Kindern helfen können, die nicht versichert sind, aber gesundheitliche Beschwerden haben“.

(Redaktion: Jochen Pöttgen, Bild: Jürgen Peters)